Kritik an Klage von RWE

PRESSEMITTEILUNG

Das Bündnis von CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern begrüßt die ablehnende Haltung des Oberbürgermeisters gegenüber der Klage des RWE-Vorstandes

gegen die vorläufige  Stilllegung des Atommeilers Biblis A. Wir vertrauen auf seine Zusage in der Ratssitzung vom 11. April sich denjenigen kommunalen Aktionären anzuschließen, die sich gegen das Vorgehen des RWE-Vorstandes wenden.

Hierzu erklärt Klaus Hupperth, Fraktionsvorsitzender der CDU: „RWE behauptet in einer Pressemitteilung, durch die Einleitung rechtlicher Schritte würden die Interessen seiner Aktionäre gewahrt. Die Aktionärin Stadt Leverkusen weist diese Behauptung zurück. In unserem Interesse handelt Herr Großmann nicht. Stattdessen wäre es im Interesse der Aktionäre, wenn nicht Geld durch eine überflüssige Klage verschleudert würde.“

„Und es wäre im Interesse der Aktionäre, wen RWE endlich die Energiewende auch im eigenen Unternehmen einleiten würde. Wer sich durch solche Aktionen zum größten Gegner einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Energiepolitik aufschwingt, dem laufen bald die Kunden in Scharen davon. Und das schadet dann wirklich den Aktionären“ erklärt Roswitha Arnold, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

Die politische Mehrheit im Rat hofft, dass ihre Position von möglichst vielen RWE-Aktionären auf der Hauptversammlung am 20. April geteilt wird.

„Spätestens dann müsste auch Herrn Großmann klar werden, dass er durch seine voreilige Klageankündigung ein Eigentor geschossen hat und dass die Mehrheit seiner kommunalen Aktionäre eine andere Energiepolitik will“, so die Fraktionsvorsitzenden Monika Ballin, FDP, und Thomas Wolf, Freie Wähler.

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