Das Schicksal unserer Stadt selbst bestimmen!
Leverkusen. „So etwas hat es in Leverkusen noch nie gegeben!“ Klaus Hupperth, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat, bewertet die Ankündigung von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (CDU), die Überschuldung der Stadt abzuwenden, als historisch. „Der zu beschließende 99-Punkte-Plan ist eine einmalige Kraftanstrengung, die wir nur gemeinsam schultern können. Wir kapitulieren nicht, wir kämpfen – nicht zuletzt für die nächsten Generationen!“
Inhaltlich mache die Verwaltung Vorschläge, die nun von den Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Freie Wähler OWG-UWG diskutiert, bewertet und gegebenenfalls leicht modifiziert werden müssten. Die Summe unter dem Strich müsse stimmen, sonst sei der Plan gescheitert.
Abstimmung ist am 6. Dezember – einem Tag, der über das Schicksal unserer Stadt entscheiden wird.
„Es zeugt von großem Mut, unpopuläre Entscheidungen zu treffen, von den Bürgerinnen und Bürgern Engagement, Verständnis und natürlich auch finanzielle Unterstützung zu erbitten“, sagt Hupperth. Frei nach Shakespeare heißt es nun für ganz Leverkusen: Handeln oder nicht handeln? Für Klaus Hupperth gibt es nur eine Möglichkeit: „Die Fraktionen von Jamaika Plus wollen kämpfen: Für ein Leverkusen mit Zukunft.“
Abschließend fügte Hupperth hinzu, dass die CDU-Fraktion ebenso wie alle anderen Ratsfraktionen und –gruppen die Vorlage 600/2010 erst während der Ratssitzung erhalten habe und ihn der Auszug der SPD-Fraktion sehr verwundert habe. „Es wäre schön, wenn die SPD-Fraktion die innere Kraft fände, die großen Konsolidierungspläne der Stadtverwaltung politisch zu unterstützen.“ |
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